Nachhaltige Ernährung ist einer der wichtigsten Aspekte im Kontext eines nachhaltigen Lebensstils. Wie bereits beim Nachhaltigkeitsbegriff, erweist sich die Findung einer einheitlichen Definition von „nachhaltiger Ernährung“ als schwierig. Laut des Berichts „Sustainable diets and biodiversity” von der Food and Agriculture Organization of the United Nations (kurz FAO) versteht man unter nachhaltiger Ernährung folgendes:

“Nachhaltige Ernährungsweisen haben geringe Auswirkungen auf die Umwelt, tragen zur Lebensmittel- und Ernährungssicherung bei und ermöglichen heutigen und zukünftigen Generationen ein gesundes Leben. Sie schützen und respektieren die biologische Vielfalt und die Ökosysteme, sie sind kulturell angepasst, verfügbar, ökonomisch gerecht und bezahlbar, ernährungsphysiologisch angemessen, sicher und gesund, und verbessern gleichzeitig die natürlichen und menschlichen Lebensgrundlagen“. [1]

Diese Definition beinhaltet das Konzept der Generationengerechtigkeit. Das bedeutet zum einen, dass genügend Lebensmittel für heutige und künftige Generationen sichergestellt werden sollen. Zum anderen sollen sie auch ein gesundes Leben ermöglichen. Damit wird also sowohl die Quantität als auch die Qualität der Ernährung hervorgehoben. Nicht selten wird daher eine nachhaltige Ernährung mit einem vegetarischen oder veganen Lebensstil in Verbindung gebracht. Aber auch die Regionalität von Produkten und die ökologische Erzeugung dieser trägt zum Konzept der nachhaltigen Ernährung bei. In diesem Zusammenhang ist ebenso der Umgang mit Lebensmittelresten ein wichtiger Aspekt. [2]

Das Prinzip der nachhaltigen Ernährung basiert auf vier Dimensionen, welche auf dieser Seite näher erläutert werden.

Die To-Do’s der nachhaltigen Ernährung

Kühe, die auf einer Weide stehen und zu einem hohen Emissionsausschuss beitragen

Vegetarische/Vegane Ernährung

Ein nachhaltiger Ernährungsstil kommt heutzutage nicht mehr um die Eingrenzung des Fleischkonsums. Die vegetarische Ernährungsweise verzichtet auf den Verzehr von Fleisch und Fisch. Andere tierische Produkte wie Eier und Milch sind hingegen erlaubt. [3] Bei der veganen Ernährungsweise wird alles ausgeschlossen, was vom Tier stammt, also im Gegensatz zum Vegetarismus auch Eier und Milchprodukte. [4] Zurzeit leben etwa 6 Millionen Deutsche vegetarisch [5] und etwa 1 Millionen vegan [6]. In einer 2017 verfassten Umfrage mit 215 deutschen Befragten gaben etwa 40% der Befragten an, auf Fleisch zu verzichten, um die Umwelt nicht zu belasten. [7] 

Fleischkonsum und CO2

60,2 Kilogramm Fleisch hat der durchschnittliche deutsche Bürger im Jahr 2018 konsumiert. [8] Die hohe Nachfrage an Fleischprodukten hat jedoch nicht nur negative gesundheitliche Auswirkungen für den Konsumenten, sondern stellt weiterhin eine weitreichende umweltliche Belastung dar. Das Nutzen landwirtschaftlicher Düngemittel führt nicht nur zu Boden- und Wasserverschmutzung, sondern auch zu Wassermangel in vielen Gebieten der Weltbevölkerung. [9]

Während vor allem die Industrieländer Agrarfläche zur Tierhaltung nutzen, tragen südlichere Staaten die Konsequenzen dieser Handlungen. Entsprechend verursacht allein die Tierhaltung und Verarbeitung 14,5% aller weltweiten Treibhausgasemissionen. [10]

Die besonders klimawirksamen Gase Methan [CH4] und Lachgas [N2O] werden vor allem durch die Landwirtschaft gefördert. So entstehen durch diese etwa 50% der Methan- und 70% der Lachgasemissionen. [11] Diese hohen Emissionsausschüsse entstehen vor allem durch die enterogene Fermentation von Wiederkäuern, das Einsetzen von Wirtschaftsdüngern, die Herstellung und Aufbringung von Stickstoffdüngern, die landwirtschaftliche Bodennutzung, der Transport, Maschinen, Heizung und Lüftung. [12] Insgesamt betrug die ausgestoßene Menge an Treibhausgasen in Deutschland 66,3 Tonnen im Jahr 2017. [13] Die Treibhausgasemissionen sind bei der Erzeugung tierischer Produkte weitaus höher als bei pflanzlichen Produkten. [14] Dementsprechend werden bei der konventionellen Produktion von einem Kilogramm Geflügelfleisch etwa 3508 Gramm CO2 ausgestoßen. Im Vergleich dazu produziert ein Kilogramm frisches Gemüse lediglich 153 Gramm CO2.  Der Emissionsausstoß verringert sich weiterhin bei einem ökologischen Anbau. [15]

Fleischkonsum und Wasserverbrauch

Wusstest du, dass für die Herstellung von 1kg Rindfleisch, durchschnittlich 15.500 Liter Wasser benötigt werden? Virtuelles Wasser wird diese Mengenangabe bezeichnet. Das ist Wasser, das zur Herstellung eines Produktes verbraucht wird. [16] In die 15.500 Liter Wasser fließt also unter anderem das Wasser mit ein, das zur Herstellung des Futters für das Tier benötigt wird. [17] Natürlich zählt dazu auch das Trinkwasser, das das Tier im Laufe seines Lebens trinkt, sowie das Wasser, das zur Reinigung des Stalls verwendet wird. Im Gegensatz dazu liegt der Literverbrauch an Wasser für ein Kilo Gemüse im weltweiten Durchschnitt bei unter 500 Liter. [18]

Warum gilt die vegetarische/vegane Ernährung als nachhaltig?

Ein nicht unerheblicher Teil der weltweiten Treibhausgasemissionen entsteht durch die Viehzucht und den Verzehr von Fleisch. Grenzt man diesen ein oder verzichtet gänzlich auf Fleisch, trägt eine vegetarische/vegane Ernährung zu einer nachhaltigen Entwicklung bei. Außerdem werden durch den Verzicht auf Fleisch, die weltweiten Wasserressourcen geschont.

Kritik an der veganen Ernährungsweise

Trotz der ökologischen Vorteile, die eine vegetarische/vegane Ernährung mit sich bringt, wird besonders die vegane Ernährungsweise kritisch betrachtet. Laut diverser Studien haben vegetarisch lebende Menschen ein geringeres Risiko an Herzkrankheiten und Krebs zu erkranken als Menschen, die nicht auf den Fleischverzehr verzichten. Nach wissenschaftlichen Kriterien ist es aber bis dato unklar, ob der Verzicht auf andere tierische Produkte wie Eier und Milch den Menschen noch „gesünder“ macht. Gesundheitlich kritisch wird an der veganen Ernährung der Mangeln an wichtigen Vitaminen gesehen. Unter anderem kann es zum Beispiel zu einem Mangel des lebensnotwendigen Vitamins B12 kommen, das weitestgehend nur in tierischen Produkten enthalten ist. Um nicht an Mangelerscheinungen wie Blutarmut zu leiden, müssen vegan lebende Menschen sich B12 zusätzlich zuführen. [19] Es bleibt anzumerken, dass Fleisch aufgrund seines hohen Energiegehaltes ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung ist. Viele Probleme stammen im Wesentlichen nicht vom Fleischkonsum selbst, sondern von der Produktionsweise und den Bedingungen unter denen Tiere gehalten und geschlachtet werden.

Welche Restaurants vegetarische und/oder vegane Gerichte im Saarland anbieten, erfährst du in unserem Restaurant-Guide.


Ein Traktor, der ein Feld bewirtschaftet

Bio Lebensmittel

Ein nachhaltiger Einkauf wird nicht selten mit Bio Lebensmitteln assoziiert. Konsumenten versprechen sich von diesen Lebensmitteln gesunde Produkte, die frei von Rückständen und Zusatzstoffen sind. Bei der Tierhaltung steht ein artgerechter Umgang im Mittelpunkt. [20] Bio Lebensmittel sind mittlerweile nicht nur in ausgewählten Naturkostläden zu finden, sondern sind auch in wachsender Auswahl in konventionellen Supermärkten vorzufinden. Was genau man unter „Bio“ versteht und wieso sich diese Art des Anbaus vom konventionellen unterscheidet, kannst du im Folgenden nachlesen.

Was sind „Bio“-Lebensmittel?

Im Gegensatz zu „regionalen“ Produkten, sind die bedeutungsidentischen Bezeichnungen „Bio“ und „Öko“ gesetzlich geschützt. Nur ein Produkt, welches strengen Kriterien gerecht wird darf diese Bezeichnung tragen. Im Fokus des Bio Landbaus steht die Aufrechterhaltung einer Balance zwischen Boden, Pflanzen, Tieren und Menschen. Demnach darf ein Bio-Bauer nur so viele Tiere halten wie der Feldertrag an Futter für diese hergibt. Als Dünger werden natürliche Stoffe wie Mist und Kompost eingesetzt. Außerdem garantieren die Bauern mit der Bezeichnung Bio eine gentechnikfreie Produktionskette. [21]

Wie erkennst du Bio Lebensmittel?

Welche Produkte als „Bio“ oder „Öko“ deklariert werden dürfen, ist per Gesetz definiert. In der EU-Öko-Verordnung sind Richtlinien festgehalten, nach denen einem Produkt diese Bezeichnungen zugeschrieben werden dürfen. [22] Folgende geschützte Begriffe [23] fallen unter dieses Gesetz:

  • „Bio- / Öko-„
  • „biologisch / ökologisch“
  • „kontrolliert ökologisch / biologisch“
  • „biologischer / ökologischer Landbau“
  • „biologisch-dynamisch“
  • „biologisch-organisch“

Anhand zweier Siegel kann man sich in dem Bio-Dschungel gut orientieren.

✓ EU-Bio-Logo

Das grüne Blatt, das sich aus zwölf Sternen zusammensetzt, wurde 2010 von der EU ins Leben gerufen. Verwendet werden darf es demnach nur, wenn ein Produkt die Voraussetzung erfüllt sich zu 95% aus Bio-Zutaten zusammenzusetzen. Für die restlichen 5% gelten strikte Kriterien nach denen sich gerichtet werden muss. [24] Seit 2012 muss neben dem Siegel zusätzlich der Code der Kontrollstelle und eine Angabe über den Herkunftsort der Zutaten angegeben werden. [25]

✓ EU-Bio-Siegel

Als zusätzlicher Qualitätsnachweis, kann das freiwillige EU-Bio-Siegel auf Produkten – zusätzlich zum EU-Bio-Logo – angebracht werden. Hinsichtlich der Anforderungen an die Produkte, unterscheidet sich das Siegel nicht vom Logo. [26]

Warum gelten Bio Produkte als nachhaltig?

Durch den Verzicht auf künstliche Düngemittel, die in den Boden eindringen und diesen dauerhaft beeinträchtigen, ist der Bio Landbau nachhaltiger als der konventionelle. Das Streben nach einem Gleichgewicht zwischen Natur und Mensch, welches eine Übernutzung von Ressourcen verhindern soll, sichert ihre stetige Regeneration. Für den Menschen selbst gelten Bio Produkte als gesünder, da sie frei von Rückständen und Zusatzstoffen sind, sowie aus einer gentechnikfreien Produktionskette stammen. [27]

Kritik an Bio-Lebensmitteln

Aufgrund des Umdenkens der Menschen und der damit verbundenen wachsenden Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln, werden immer mehr Bio-Produkte aus dem Ausland importiert. Zumeist kommen die Produkte aus weitentfernten Ländern wie China oder Australien nach Deutschland. Um die Nachfrage also zu stillen, werden längere Transportwege in Kauf genommen und somit auch höhere CO2 – Emissionen. Regionalität, was viele Menschen mit Bio-Produkten verbinden, ist somit in vielen Fällen auch nicht mehr gewährleistet. [28] Durch den Anbau von Bio-Produkten für den deutschen Handel in Ländern wie Spanien, haben sich ganze Regionen gebildet, die mit Plastikgewächshäusern übersät sind. Der Plastikmüll, der dort entsteht – auch in den Bio-Gewächshäusern – wird oftmals einfach in der angrenzenden Landschaft entsorgt und stellt somit eine große Umweltbelastung für diese Regionen dar. [29]

Wo du in Saarbrücken Bio Lebensmittel findest, erfährst du in unserem Einkaufs-Guide.


Nahaufnahme von Bio Kartoffeln aus regionalem Anbau

Regionale Lebensmittel

Beim Kauf regionaler Lebensmittel versprechen sich die Konsumenten nicht nur mehr Kontrolle über das zu haben, was auf ihren Tisch kommt, sondern auch einen positiven Beitrag ihrerseits zur Klimaerhaltung. [30] Was genau als regional angesehen wird und inwiefern regionale Produkte zur Nachhaltigkeit beitragen, wird dir im Folgenden gezeigt.

Was sind „regionale“ Lebensmittel?

Regionale Lebensmittel sind aus der angegebenen Region stammende Rohstoffe oder Lebensmittel, die dort auch verarbeitet, verpackt und vertrieben werden“. [31] Diese Definition erweist sich als problematisch, da der Begriff „Region“ gesetzlich gesehen nicht definiert ist. [32] Schlagwörter wie „aus der Region“ oder „regional“ müssen daher kritisch betrachtet werden. Mögliche Lösungen für die Definitionsproblematik wären zum Beispiel administrative Grenzen wie die Ausweisung des Bundeslandes oder Landkreises oder eine Eingrenzung der „Region“ mithilfe eines Radius. [33] Sich im Laden über Produkte zu erkundigen ist eine Möglichkeit die „Regionalität“ der Lebensmittel festzustellen. Es gibt aber auch einige Hilfsmittel, die diesen Prozess erleichtern.

✓ Eier-Code

Mithilfe des sogenannten Eier-Codes, den man entweder direkt auf dem Ei oder auf der Verpackung findet, lässt sich die Haltungsform des Eis, das Herkunfts- und Bundesland, sowie die Betriebs- und Stallnummer erkennen.

✓ Das Regionalfenster

Das Bundesamt für Ernährung und Landwirtschaft hat das freiwillige Siegel für regionale Produkte ins Leben gerufen. [34] Auf einen Blick soll das blaue Fenster dem Konsumenten anzeigen, woher das Produkt kommt und wo es verarbeitet wurde. Vermehrt findet man dieses Siegel bereits auf Obst und Gemüse, aber auch auf Fleisch und Wurstwaren. [35] Ein solches Regionalfenster enthält Herkunft und Abpack-Ort der Lebensmittel. Eine dritte Zeile informiert von Produkt zu Produkt auch noch über den regionalen Rohstoffanteil. In einem Beispiel mit Wurst würde in der letzten Zeile dementsprechend zum Beispiel stehen: Anteil regionaler Rohstoffe am Endprodukt = 86%. [36]

✓ Geschützte Ursprungsbezeichnung

Selten zu finden, dafür aber auf EU-Ebene eingetragen, ist das Kennzeichen „geschützte Ursprungsbezeichnung“. Dieses Kennzeichen gewährleistet den Kunden, dass ein Produkt in einer bestimmten Region unter bestimmten Voraussetzungen hergestellt wird. Unter anderem erhält de Allgäuer Bergkäse dieses Kennzeichen, da zu seiner Herstellung nur Milch aus dem Allgäu verwendet werden darf. [37]

Warum gelten regionale Produkte als nachhaltig?

„Regionalität“ bedeutet für viele Konsumenten, dass das Produkt keinen weiten Weg zurücklegt bevor es auf dem heimischen Herd landet. Kurze Lieferketten minimieren somit den CO2-Ausstoß im Vergleich zu importierten Produkten. Außerdem wird mit einem Einkauf beim „Bauer nebenan“ eine Wirtschaftsankurbelung der eigenen Region und somit ein Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung dieser verbunden.

Kritik an regionalen Produkten

Da der Begriff „Region“ gesetzlich nicht geschützt ist, können die Produkte, die als „regional“ bezeichnet werden sowohl aus der näheren Umgebung, als auch aus dem Ausland kommen. In den Lebensmittelgeschäften wird daher beim Marketing mit den verschiedensten Begriffen gespielt, wie zum Beispiel „Unser Land“, „Von hier“ oder „Heimat“. [38] Bei Produkten, die nicht das Regionalfenster haben, aber als „regional“ beworben wurden, hat die Verbraucherzentrale Niedersachsen aufgezeigt, dass vom Herstellungsort eines Produkts bis hin zu seinem Platz im Supermarkt Entfernungen von bis zu 482 Kilometern liegen. Außerdem ist es unklar auf was sich die Bezeichnung „regional“ bei einem Produkt genau bezieht, wenn dieses kein Regionalfenster hat. In diesem Fall könnte es von dem Sitz der Firma, über die Rezeptur des Produkts bis hin zum Verarbeitungsort alles sein. [39]

Nachhaltig einkaufen

Bevor wir dir zeigen, wo du in Saarbrücken nachhaltig einkaufen kannst, geben wir dir ein paar Tipps wie du auch in Läden, die nicht auf das Thema Nachhaltigkeit spezialisiert sind, umweltfreundlich Besorgungen machen kannst.  

Vorbereitung

Bereits vor dem eigentlichen Einkauf kannst du einige Vorbereitungen treffen, die deinen Einkauf nachhaltiger machen werden:

  • Wenn du weißt, dass du am nächsten Tag einkaufen gehst, stelle dir deinen Stoffbeutel oder deinen Rucksack nah an die Eingangstür – so erinnerst du dich auch daran sie mitzunehmen.
  • Kaufe dir faltbare Taschen und deponier sie in deinen meistgenutzten Handtaschen/Rucksäcken. Zwar sind diese oft aus Polyester, aber man kann sie mehrfach verwenden.
  • Lege dir bereits gekaufte Netze für Obst und Gemüse an einen sichtbaren Ort oder schreib sie dir mit auf die Einkaufsliste – irgendwann vergisst du sie nicht mehr.
  • Schreibe dir einen Koch-Plan mit den benötigten Produkten für die Woche – damit vermeidest du zu viel zu kaufen.
  • Ist es ein kleiner Einkauf, verzichte auf dein Auto und nimm öffentliche Verkehrsmittel oder gehe zu Fuß.
Im Laden

In einem Lebensmittelgeschäft gibt es mehrere Stationen, an denen du nachhaltig(er) einkaufen kannst. Hier ein paar Vorschläge und Tipps:

Obst- und Gemüsetheke 

  • Um Plastikmüll zu vermeiden, suche dir unverpacktes, loses Obst und Gemüse aus.
  • Versuche regionale Produkte zu kaufen, um CO2-Emissionen zu verringern.
  • Kaufe Bio-Produkte, um Schadstoffe zu vermeiden.

Frischetheke

  • Konsumiere tierische Produkte sporadisch.
  • Vermeide billiges Fleisch – kaufe lieber teurer und weniger, aber in besserer Qualität.
  • Bringe deine eigenen Tupperboxen/Metallboxen mit und kaufe Wurst und Käse an der Frischetheke – somit vermeidest du zusätzlich Plastikmüll.

Getränke

  • Wenn es die Qualität erlaubt, trink Leitungswasser.
  • Kaufe bevorzugt Mehrweg- statt Einwegflaschen.
  • Kaffee to go? Frage einfach nach, ob der Kaffee in deinen mitgebrachten Thermobecher/Quattro Cup gefüllt werden kann.
Zu Hause
  • Schmeiß abgelaufene Produkte nicht direkt weg. Das Mindesthaltbarkeitsdatum dient viel mehr als Richtwert – vertraue deinen Sinnen!
  • Keine Idee für Rezepte zur Resteverwertung? Schau bei unserem Koch-Guide vorbei und lass dich inspirieren.
  • Achte beim Schneiden von Obst und Gemüse darauf nicht unnötig viel wegzuschneiden – wie du zum Beispiel eine Paprika richtig schneidest, siehst du hier.

Hast du dich auf unserer Seite gründlich über das Thema Nachhaltigkeit und nachhaltige Ernährung informiert? Teste dein Wissen in unserem Quiz!


[1] Maschkowski, G. (2019). Onlinequelle. Nachhaltige Ernährung: Warum eigentlich? Erreichbar unter: https://www.bzfe.de/inhalt/nachhaltige-ernaehrung-31280.html.

[2] Brot für die Welt (2016). Onlinequelle. Gesunde und nachhaltige Ernährung & Konsum: Globales Lernen mit inklusivem Ansatz mit Jugendlichen. Erreichbar unter: https://www.brot-fuer-die-welt.de/fileadmin/mediapool/downloads/gemeinde/Inklusion/ernaehrung_jugend_bf.pdf.

[3] Krankenkassen-Zentrale (2019). Onlinequelle. Vegetarische Ernährung: Fleischlos essen, aber richtig. Erreichbar unter: https://www.krankenkassenzentrale.de/wiki/vegetarisch.

[4] Rehberg, C. (2019). Onlinequelle. Vegane Ernährung – Die Regeln. Erreichbar unter: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/vegane-ernaehrung-regeln.html.

[5] Statista (2019). Onlinequelle. Weshalb versuchen Sie persönlich Fleisch bzw. tierische Produkte zu vermeiden? Erreichbar unter: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/486727/umfrage/gruende-fuer-die-reduzierung-des-fleischkonsums-in-deutschland/.

[6] Statista (2019). Onlinequelle. Anzahl der Personen in Deutschland, die sich selbst als Vegetarier einordnen oder als Leute, die weitgehend auf Fleisch verzichten*, von 2014 bis 2019 [in Millionen]. Erreichbar unter: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/173636/umfrage/lebenseinstellung-anzahl-vegetarier/.

[7] Statista (2019). Onlinequelle. Personen in Deutschland, die sich selbst als Veganer einordnen oder als Leute, die weitgehend auf tierische Produkte verzichten, in den Jahren 2015 bis 2019. Erreichbar unter: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/445155/umfrage/umfrage-in-deutschland-zur-anzahl-der-veganer/.

[8] Statista (2019). Onlinequelle. Pro-Kopf-Konsum von Fleisch in Deutschland nach Art in den Jahren 2016 bis 2018 [in Kilogramm]. Erreichbar unter: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/311479/umfrage/pro-kopf-konsum-von-fleisch-in-deutschland-nach-arten/.

[9] Rahmann, G. / Schumacher, U. (Hrsg.) (2008). Onlinequelle. Praxis trifft Forschung: Neues aus der Ökologischen Tierhaltung 2008. Erreichbar unter: http://orgprints.org/17029/1/512_Praxis_trifft_Forschung_2008.pdf#page=9.

[10] Food and Agriculture Organization of the United States (2019). Onlinequelle. Key facts and findings. Erreichbar unter: http://www.fao.org/news/story/en/item/197623/icode/.

[11] Burdick, B. / Waskow, F. (2009). Ernährung und Klimaschutz: Orientierung für Verbraucher, in: Journal für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Heft 4[2], S. 164-173.

[12] Kromp-Kolb, H. (2006). Vergleich ökologisch-tiergerechter Nutztierhaltung mit Intensivtierhaltung im Lichte des Klimaschutzes. Freilandhaltung: Perspektive für die Zukunft? 13. Freiland-Tagung. Kurzfassung der Vorträge an der Veterinärmedizinischen Universität Wien.

[13] Statista (2019). Onlinequelle. Ausstoß von Treibhausgasen in der deutschen Landwirtschaft nach Kategorien in den Jahren 1990 bis 2017 [in Millionen Tonnen]. Erreichbar unter: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/165444/umfrage/treibhausgase-in-der-deutschen-landwirtschaft-2006/.

[14] Bundeszentrum für Ernährung (2019). Onlinequelle. Ernährung und Klimaschutz: Klima schützen im Alltag. Erreichbar unter: https://www.bzfe.de/inhalt/ernaehrung-und-klimaschutz-1889.html.

[15] Statista (2016). Onlinequelle. Klimabilanz für Nahrungsmittel aus konventioneller und ökologischer Landwirtschaft beim Einkauf im Handel (CO2-Äquivalente in Gramm je Kilogramm Produkt). Erreichbar unter: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/39219/umfrage/co2-emission-bei-der-herstellung-ausgewaehlter-lebensmittel/.

[16]  Rios, A. (2019). Onlinequelle. Das „virtuelle Wasser“ oder „verstecktes Wasser“. Erreichbar unter: https://www.planet-wissen.de/natur/umwelt/wasserversorgung_in_deutschland/pwiedasvirtuellewasseroderversteckteswasser100.html.

[17] Peta (2017). Onlinequelle. Virtuelles Wasser: So hoch ist der Wasserverbrauch für Fleisch. Erreichbar unter: https://www.peta.de/wasser.

[18] Albert Schweitzer Stiftung (o.J.). Onlinequelle. Wasserverbrauch der Ernährung. Erreichbar unter: https://albert-schweitzer-stiftung.de/themen/wasserverbrauch-ernaehrung.

[19] Kerschner, B. (2019). Onlinequelle. Vegan: gesund oder riskant? Erreichbar unter:  https://www.medizin-transparent.at/veganismus-gesund-oder-riskant.

[20] Frühschütz, L. (2019). Onlinequelle. Bio: Was ist anders?: Lebensmittel aus ökologischer Erzeugung. Erreichbar unter: https://www.bzfe.de/inhalt/bio-was-ist-anders-2012.html.

[21] Frühschütz, L. (2019). Onlinequelle. Bio-Lebensmittel: Lebensmittel aus ökologischer Erzeugung. Erreichbar unter: https://www.bzfe.de/inhalt/bio-lebensmittel-32089.html.

[22] Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (2019). Onlinequelle. Die EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau. Erreichbar unter: https://www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/Nachhaltige-Landnutzung/Oekolandbau/_Texte/EG-Oeko-VerordnungFolgerecht.html.

[23] Bio-Finder. (o.J.). Onlinequelle. Was ist Bio und wie erkenne ich Bio? Erreichbar unter: https://www.bio-finder.com/de/service/bio_know_how.php.

[24] Europäische Kommission (o.J.). Onlinequelle. Was soll mit dem Bio-Logo erreicht werden? Erreichbar unter: https://ec.europa.eu/info/food-farming-fisheries/farming/organic-farming/organics-glance/organic-logo_de.

[25] Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (2019). Onlinequelle. Bio-Siegel. Erreichbar unter: https://www.oekolandbau.de/bio-siegel/.

[26] siehe Quelle [25]

[27] Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (2019). Onlinequelle. Sind Bio-Lebensmittel gesünder? Erreichbar unter: https://www.boelw.de/service/bio-faq/lebensmittel/artikel/sind-bio-lebensmittel-gesuender/.

[28] Dierig, C. (2014). Onlinequelle. Das sind die zehn größten Bio-Mythen. Erreichbar unter: https://www.welt.de/wirtschaft/article124776061/Das-sind-die-zehn-groessten-Bio-Mythen.html.

[29] Hane, E. (2019). Onlinequelle. Öko-Boom: Wie viel Bio steckt noch in Bio? Erreichbar unter: https://www.zdf.de/nachrichten/heute/oekologisch-produzierte-lebensmittel-der-bio-lebensmittel-boom-und-die-folgen-100.html.

[30] Thielking, H. (2019). Onlinequelle. Regionale Lebensmittel: Herkunft bleibt oft fraglich. Erreichbar unter: https://www.bzfe.de/inhalt/regionale-lebensmittel-560.html.

[31] Mein Klimaschutz (o.J.). Onlinequelle. Was sind regionale Lebensmittel? Die besten Tipps. Erreichbar unter: https://www.mein-klimaschutz.de/beim-einkauf/a/essen/was-sind-regionale-lebensmittel/.

[32] Verbraucherzentrale (2018). Onlinequelle. Regionale Lebensmittel. Erreichbar unter: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/kennzeichnung-und-inhaltsstoffe/regionale-lebensmittel-11403.

[33] Regionalfenster (o.J.). Onlinequelle. Das Zeichen für mehr Transparenz. Erreichbar unter:  https://www.regionalfenster.de/.

[34] Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (2019). Onlinequelle. Regionalfenster schafft zuverlässige und transparente Kennzeichnung. Erreichbar unter: https://www.bmel.de/DE/Ernaehrung/Kennzeichnung/FreiwilligeKennzeichnung/_Texte/Regionalfenster.html.

[35] Regionalfenster (o.J.). Onlinequelle. Das Zeichen für mehr Transparenz. Erreichbar unter:  https://www.regionalfenster.de/.

[36] Regionalfenster (o.J.). Onlinequelle. Fleisch- und Wurstwaren. Erreichbar unter:   https://www.regionalfenster.de/das-zeichen/fleisch-und-wurstwaren.html.

[37] Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (2019). Onlinequelle. Schutz von Herkunftsangaben und traditionellen Spezialitäten. Erreichbar unter: https://www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/Agrarpolitik/1_EU-Marktregelungen/_Texte/GeschuetzteBezeichnungen.html.

[38] Wörrle, J.T. (2017). Onlinequelle. Herkunftsnachweise für regionale Lebensmittel: Lebensmittel: Das Problem mit der Regionalität. Erreichbar unter: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/was-steckt-wirklich-in-regionalen-produkten/150/3094/210725.

[39] Reeken, Von A., Fesser, W. (2016). Onlinequelle. Lebensmittel mit Regionalangaben – Verwirrspiel oder wichtige Einkaufshilfe? Erreichbar unter: https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/sites/default/files/medien/166/dokumente/Lebensmittel_mit_Regionalangaben.pdf.